Besuch in der neuen BMW Classic

Es ist nur eines von vielen Gebäuden im Stadtgebiet von München. Also eigentlich nichts besonderes sollte man meinen. Schließlich besteht es schlussendlich ja auch nur aus Beton, Stahl und Glas.

Und doch ist dieses hier etwas Besonderes. Für mich zumindest. Das Gebäude, welches Ich an diesem Freitag betrete ist die „neue Classic“ in der Moosacher Strasse. An dieser stellte fertigte BMW bereits vor 100 Jahren seine ersten Motoren und an diesen Ort kehrte die BMW Group Classic nun im Jahr 2016 wieder zurück. Mit Werkstätten, Konferenzräumen und einer umfangreichen Ausstellung. An diesem Ort ist also die Tradition und die Geschichte der Marke zu Hause.

Das Gebäude selbst kenne Ich zwar bereits, jedoch vermittelte es bei meinem letzten Besuch zu Beginn des letzten Jahres noch mehr den Baustellen Charme, als den „Spirit“ der Marke BMW. Das hat sich jetzt aber geändert. Nach dem Betreten des Gebäudes fällt der Blick sogleich auf diverse Modelle aus der Geschichte der Marke: Vom Dixie oder dem ersten Motorrad, der R32 bis hin zu Motorsport Modellen, mit welchen auch auf der Rennstrecke Geschichte geschrieben wurde: Hier stehen Sie alle versammelt! Ein Gang durch die Reihen treibt mir ein breites Grinsen in das Gesicht. Hier stehen Sie, die ersten Fahrzeuge der noch jungen Firma aus den Anfangsjahren Seite an Seite mit den Coupes der Baureihe E9 oder dem Dienstfahrzeug von Johnny Cecotto aus der DTM. Es ist ein wenig wie bei einem Date: Am Anfang ist man noch schüchtern und traut sich nicht so wirklich, den ersten Schritt zu machen. Und doch ziehen einen diese Fahrzeuge sehr schnell in Ihren Bann: Die Formen, die Farben, Ihr Zustand. Immer wieder entdeckt man Details, jede Karosse ist anders. Und immer wieder wird dann die Kamera gezückt, um Aufnahmen zu machen. Da interessiert auch die Bodenbeschaffenheit schnell nicht mehr. Für diese Models macht man sich gerne schmutzig!

Leider ist die Zeit begrenzt und so muss Ich diese Klassiker wieder verlassen. Ich würde hier sehr gerne mehr Zeit verbringen. So bleibt mir erstmal jedoch nur, die Ausrüstung zusammen zu packen und auf ein baldiges Wiedersehen zu hoffen.
Vielleicht gerade weil man diese Fahrzeuge eher selten bis kaum im öffentlichen Straßenverkehr sieht, üben Sie eine solche Faszination aus. Daher ist es auch jedes Mal eine besondere Atmosphäre, Sie fotografieren zu dürfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*